SBB AM 4/4

Eigentlich eine richtig „voll Deutsche Lok“. Allerdings konnte die Schweizer SBB günstig ein paar wenige Exemplare kaufen, die noch für ein paar Jahre im Güterverkehr eingesetzt wurden.
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Bild von Maurizio Messa.1989

Technisches:
Die V 200 hatte zwei schnelllaufende V12-Dieselmotoren mit hydraulischer Kraftübertragung.
Beide Antriebsgruppen waren unabhängig voneinander. Jeder Motor trieb dabei über einen Drehmomentwandler
eines der beiden Drehgestelle an. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 140 km/h.Es kamen zwei Motorentypen von Maybach-Motorenbau und Daimler-Benz (Mercedes-Benz) sowie
zwei Getriebetypen von Maybach und Voith zum Einsatz. Motoren und Getriebe waren so konstruiert, dass sie freizügig zwischen der V 200, der V 100.10, der V 80 sowie den Dieseltriebwagen-Baureihen
VT 08, VT 11 und VT 12 getauscht werden konnten.Fünf Lokomotiven erhielten 1959 versuchsweise MAN-Motoren des Typs L 12 V 18/21.  Diese wurden jedoch später durch Maybach- oder Mercedes-Benz-Motoren ersetzt.

Die Am 4/4 wurden Ende 1997 ausrangiert und an private Eigentümer in Deutschland verkauft.

Das Modell:
Als Modell wurde die SBB Variante von Märklin bereits als Delta- und etwas später als MFX- Soundvariante angeboten. Auch die Deutsche Firma ESU produzierte eines dieser Schmuckstücke.

SBB Am 4/4 Schwere Güterzug Lok V200
SBB Am 4/4 Schwere Güterzug Lok V200

SBB Grosswand- Schiebewandwagen Schweizer Post

Die Firma Wascosa vermietet die 4- achsigen Habbiillnss and die Schweizer Post. Die Grossraum- Schiebewandwagen sind mit verschiedenen Slogans bedruckt. Meist in 3 Sprachen. Deutsch, Französisch, Italienisch. Rätoromanisch fehlt leider. Die Waggons sind bereits der neueren BEauart mit Dach- Querstreben so wie sie seit 2016 aktuell in Betrieb sind.

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Märklin hat das Modell als Set angekündigt . Die Waggons sollen laut Pressesprecher mit untrerschiedlichen Betriebsnummern versehen sein. Ebenso soll der Druck auf jedem Wagen ein anderes Motto darstellen.

Märklin 48059 Grossraum- Schiebewandwagen Wascosa - Schweizer Post
Märklin 48059 Grossraum- Schiebewandwagen Wascosa – Schweizer Post – Swissbahn

SBB Personenwagen – Die Geschichte

Einheitswagen I 1956 – 1967

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Die Einheitswagen I bekannt als Nachfolger des SBB Leichtstahlwagens, wurde in den Jahren 1956 und 1967 gebaut. Das Modell war ursprünglich im SBB- Grünton lackiert und hatte ein Brutto- Leergewicht von 28 bis 32 Tonnen. Die Wagenlänge betrug 23.7 m. Der Waggon war für eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h konzipiert. Der Personenwagen hatte eine Produktionsauflage für die 2. Klass Waggons von über 1000 Stück und war somit die grösste Anschaffung im Personenwagenbereich der SBB.

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Das klassische Interieur eines EW1 der 70er Jahre. Die Modellvariante in H0 wurden unter anderem von Hag, Märklin, Roco und Liliput  realisiert. Zu meinem Favoriten zählt aber nach wie vor der Hersteller Liliput. Kaum ein anderer Modellbahnproduzent fertigte Modelle mit so hoher Detailtreue. Inneneinrichtungen wurden akribisch nachgebaut und umgesetzt. Federpuffer gehörten ebenso zum guten Ton. Im Modellbahn Fachgeschäft „Swissbahn“ in der Schweiz, findet man übrigens diese alten EWI Personenwaggons in fabrikneuem Zustand.

Aktuelle Güterwagen der SBB

SBB Tragwagen für ISO-Container und Wechselbehälter

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Die Waggons mit der Typenbezeichnung Sg- xxxx sind die am meist eingesetzten Güterwagen für den Kombi- Rail Verkehr . Durch ein ausgeklügeltes Tragzapfensystem sind sie für die Aufnahme verschiedenster Transportsysteme nutzbar. Einige der Fahrzeuge sind sogar mit Langhubstossdämpfern als Lade- und Frachtschutzsystem montiert.
Auf dem Bild ist ein Modell von PIKO in H0 zusehen.

SBB Doppelwagen Laagrss Dreier – Vögeli H0dreier2

Variante eines Laagrss mit Container der Speditionsfirma Dreier AG in Suhr beladen. Dieses Modell wurde von Liliput entwickelt und ist äusserst filigran bedruckt. Das Modell wird unter der Artikel Nummer 235216 vetrieben.

 

Minitrain – Die Welt der grossen Lokomotiven im Massstab 1:87 und 1:160

SBB Ce 6/8 – Be 6/8 Güterzuglokomotive Krokodil in grüner und brauner Farbgebung

 

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Ungefähr in der mitte des 20. Jahrhunderts benötigte die SBB im Mittelland Güterzugslokomotiven mit mehr Leistung um den immer mehr wachsenden Schienenverkehr effizient regeln zu können. Der Bau der Ce 6/8II sollte diesen Anforderungen problemlos gewachsen sein. Die SBB lies die Lok bauen und integrierte diese unmittelbar nach Fertigstellung in den Schienverkehr. Leider wurde die Ce 6/8 genauso wie die Be 6/8 nicht wie vorgesehen im Mittelland sondern am Gotthard eingesetzt, da es zu dieser Zeit keine andere Lok mit soviel Zugkraft gab. Das Krokodil in den Farben tannengrün und braun war der ideale Lastesel für den Güterverkehr auf der Gotthardstrecke.

Übrigens verkehrte die Lok über 50 Jahre (1926 – 1977) auf dem Schweizer Schienennetz. Ein Rekord!

SBB Re 4/4 I tannengrün

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Die ersten Re 4/4I wurden unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg in Betrieb genommen. Bis 1951 verkehrten mehr als 50 Lokomotiven in zwei verschiedenen Ausführungen auf dem Schinennetz der SBB. Heute sind diese SBB Loks in keinem regulären Dienst mehr bei der Schweizer Banhgesellschaft. Bis Dezember 2004 wurden einige der Lokomotiven noch als Rangierloks im Kanton Basel eingesetzt.

Ein sehr schönes Modell wurde ende der 90er Jahre von Märklin hergestellt, dass aber leider im offiziellen Handel nicht mehr lieferbar ist. Ich selber konnte bei diesem Händler noch ein Modell in grün und rot bestellen. Der Verkäufer kann laut eigenen Angaben immer mal wieder ein solches Modell, meist fabrikneu organisieren.

SBB Re 4/4 II tannengrün

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Die kräftige und schnittige Re 4/4II mit ihren markanten eckigen Scheinwerfern, ist bis heute die meistproduzierte Serienlok der SBB. Durch ihre Zugkraft sowie der bis heute ansprechender Höchstgeschindigkeit von 140 Km/h, findet diese Lok noch heute in sämtlichen Zugskategorien Verwendung. Allerdings liegt der Schwerpunkt zunehmend im Güterverkehr. Zwischen 1964 und 1985 wurden insgesamt 277 Loks dieser Gattung in Betrieb gesetzt. Das Modell wurde in vielen verschiedenen Varianten von Märklin, HAG und Roco in grün und rot angeboten.

SBB Re 4/4 II in Rot der Schweizerischen Bundesbahnen

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Die Re 4/4 II in rot ist wie die tannengrüne Version eine Universallokomotive der Schweizerischen Bundesbahnen. Sie wurden für Güter sowie Reisezüge eingesetzt.

Die Variante in rot wurde kürzlich in einer Startpackung der Firma Märklin neu in die Verkaufsregale gebracht. Das Märklin Modell kann man in der schweiz schon ab 229.– Schweizer Franken beim Fachhändler beziehen.

SBB Re 440 – Prototyp Bahn 2000 1982

 

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Für mich persönlich eines der schönsten SBB Modelle. Leider auch ein sehr fehleranfälliges.

Die Lok wurde 1982 als Versuchslok in Leichtstahlbauweise gebaut. Durch diese Bauweise konnte die max.  Achslast von 20 Tonnen eingehalten werden. Die damals eingesetzte Technik erlaubte Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Die Dauerleistung im Einsatz betrug ca. 5050 kW bei etwa 85 km/h. Eines der grössten Probleme der Loks waren die enormen Magnet- und Störfelder die durch die neuen Gleichstrom gerichtetetn Wellenstrommotoren erzeugt wurden. Es gab sogar Störfälle sowie Unfälle bei elektronisch geregelten Bahnübergängen. Obwohl man bis 1985 die meisten Probleme gelöst hatte, entschied man sich dennoch die Lokomotive nicht in Serie zu bauen. Das AUS für die Re 440 bei der SBB und die schöne Bahn 2000 Kastenlok. Die 4 Prototypen wurden 1992 an die SOB verkauft.

SBB Re 446- Prototyp lebt seit 1995 bei der SOB weiter!

 

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Eine wirklich gute Nachricht für alle Fans der ehemaligen Re 440. Seit dem Verkauf im Jahre 1992 an die SOB, fahren die 4 Prototypen in unterschiedlichsten Farben und Werbelackierungen im Schweizer Oberland.

Als Modell wurde die Re 446 wie sie auf dem Photo zu sehen ist von ROCO hergestellt.

SBB Re 6/6 Re – 620 Cargo

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Eine Lok mit mehr Power musste her.  1972 waren die Baupläne für die damals kräftigste Elektrolok der Schweizerischen Bundesbahnen fertiggestellt. Nach einer ausgiebiegen Testphase sowie dem Bau verschiedenen Prototypen befuhr die erste Re 6/6 mit ihren stolzen 7800KW, einer Dauerleistung von 7235KW und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 Km/h 1973 das Schweizer Schienennetz. Ursprünglich wurde die Lok für den Verkehr am Gotthard konzipiert. Als Alternative zu den damals in Doppeltraktion fahrenden Re 4/4II wurde die neue Re 6/6 Landesweit auch als schwere Güterzuglokomotive eingesetzt.

Im Modell H0 wurden die Loks in der Farbgebung grün und rot mit nahezu jedem Wappen von der Firma HAG gebaut. Eines der HAG Modelle erscheint als Neuheit mit dem Wappen Othmarsingen 20525 -32 in rot und 20526 -32 grüner Farbgebung. Die Firma Märklin baute unter der Artikelnummer 37325 die rote Re 6/6 Balerna in Digital mit MFX

SBB Re 620 Cargo

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Die Re 620 der SBB ist mit der Re 6/6 baugleich. Die markanten eckigen Scheinwerfer wurden beibehalten. Die Lok wurde anlässlich der 750 Jahr Feier sowie der 150 Jahre Gotthardbahnen umlackiert. Heute fährt die Re 620 Cargo als Ersaz für die ehemalige Gotthardlok Ae 6/6 an der Gotthardstrecke und befördert schwere Güter.

Ein sehr schönes Modell wurde von der Firma Märklin mit der Artikelnummer 37321 hergestellt. Ebenfalls kann man die Lokomotive mit dem Modellnamen „Wettingen“ in der Startpackung von Märklin finden, die diverse Händler auch separat verkaufen.

SBB Re 460 – Auf zu neuen Ufern!

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Der wohl wichtigste Grund für die Entwicklung der Re 460 war eine von der SLM und BBC entwickelte Re 456, welche ab dem Jahr 1987 an Privatbahnen ausgeliefert wurde. Die rein äusserlich der Re 4/4IV artverwandten Lokomotive, war die erste Umrichterlok der Schweiz, welche mit GTO-Thyristoren und Drehstrom-Asynchronmotoren angetrieben wurde. Die Motorenleistung generiert eine Dauerleistung von über 6000KW und einer Höchstgeschwindigkeit von über 200km/h .  Ab dem Jahr 1989 kam eine weiter entwickelte Version der Re 456 mit neuer Formgebung bei der SBB zum Einsatz, mit der Typenbezeichnung Re 450. Verschiende Bauteile  wie elektrische und elektronische Ausrüstung der Re 456/450 bildeten die technische Grundlage der Lok 2000.

Die Erste fahrtaugliche Re 460 wurde Mitte 1990 geprüft und im Januar 1992 offiziel für den öffentlichen Verkehr zugelassen.

Schnell wurde die Lok auch als grossflächiger Werbeträger entdeckt. Die Mindestlaufzeit eines Werbevertrages mit der SBB auf einer aktuellen Re460 beträgt 12 Monate und kostet über 240’000.– Franken.

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Im Modell wurde die Re 460 von nahezu jedem Modellbahnhersteller gebaut. In den 90er Jahren produzierte vor allem Märklin sämtliche Werbelokomotiven in H0. Heute werden die aktuell lackierten Modelle von HAG, Märklin, Roco und anderen angeboten. Eines der neusten Modelle war die „Uhrenmacherlok“ von Maurice Lacroix. Das Modell „Zugbegleiter“ von Märklin wird noch dieses Jahr (2016) ausgeliefert und wird von den Sammlern mit Ungeduld erwartet. Sehr interessante Modelle gab es aber vom Hersteller HAG. Hier wurden keine Kosten gescheut um möglichst alle aktuellen Modelle anbieten zu können.  So findet man die Verkehrshauslok, Pandalok, Air14 Payerne sowie die Coop Modelle in AC und DC Ausführung und auf Wunsch mit Sounddecoder.

Eine ausführliche Liste der Werbeloks finden Sie hier:
Re 460 Werbeloks

Modellbahn Info Seite.